Das Sozialpraktikum

Zum Profil der Liebfrauenschule gehört das Sozialpraktikum, das unsere Schülerinnen und Schüler in der Stufe Q1 (11. Jahrgang)  absolvieren.

Sie schenken Menschen in Altenheimen, Behinderteneinrichtungen und Krankenhäusern etwas, das in unserer Zeit selten geworden ist:

Zeit!

Warum wir das Sozialpraktikum machen? Hier einige Gründe:

  • Aus der christlichen Basis unserer Schule ergibt sich ein Erziehungsauftrag hin zu den Schwachen und Benachteiligten unserer Gesellschaftsordnung.
  • Es gibt immer mehr Angebote, die sich an Einzelne richten: Unterhaltungselektronik, Computer und vieles andere mehr sind meist für einen Benutzer.  Auch in der Erziehung wird heute der Förderung des Einzelnen mehr Wert beigemessen als früher. Für das Leben ist es aber ebenso wichtig, sich mit anderen auseinander zu setzen, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und in einer Gruppe mitarbeiten zu können. Hier ist gerade der Kontakt zu Menschen in sozialen Notlagen hilfreich, die eigene Persönlichkeit „fit“ für andere zu machen.
  • Soziale Erziehung fördert die Lebenstüchtigkeit und beugt einer Lebensuntüchtigkeit trotz hoher intellektueller Intelligenz vor: Gute Schulnoten alleine sind keine Garantie für eine erfolgreiche berufliche wie private Zukunft!
  • In den meisten Bereichen der Forschung und der Wirtschaft ist heute Teamfähigkeit gefragt. Das Einüben sozialen Verhaltens steigert die Fähigkeit, im Team zu arbeiten und auch Führungsqualitäten auszubauen.
  • Der Nachweis sozialen Engagements kann ein Vorteil bei der Stellensuche sein.
  • Das Sozialpraktikum kann Hilfe bei der beruflichen Orientierung sein.
  • Die Förderung sozialen Denkens ist in der heutigen, oft egoistischen Gesellschaft ein Akt gesellschaftspolitischen
    Engagements.

Hier gibt es alle Informationen und Dokumente zum download: