Am Dienstag, dem 27. Oktober, fand an der Universität zu Köln die Auftaktveranstaltung der Vorlesungsreihe „Philosophie kontrovers“ statt, die in diesem Semester unter dem Rahmenthema „Krise“ steht.

Obwohl die Veranstaltung ziemlich genau in die Herbstferien fiel, fand sich eine Reihe interessierter Schülerinnen der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 zusammen, die gemeinsam mit ihrem Philosophielehrer, Herrn Tretter, die Vorlesung des Wuppertaler Phänomenologen Alexander Schnell besuchten. Dieser ging der Frage nach, ob die rasante Verbreitung von KI zu einer „Krise der Intelligenz“ geführt habe.

Die anspruchsvollen und differenzierten Überlegungen von Professor Schnell, der den Unterschied zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz in der Sinngebung verortete, beschäftigten die Besucherinnen und Besucher auch beim anschließenden Empfang im Dozierenden-Café noch eine ganze Weile, sodass es bereits deutlich nach Mitternacht war, als wir uns alle auf den Heimweg machten.