Meine besondere Begegnung während des Sozialpraktikumsvon Anna-Marie Glänzer (EF)
Zusammenhalt, Respekt, Gemeinschaft und Individualität – dies sind nur einige der Werte , die ich tagtäglich im Zuge meines Sozialpraktikums an der LVR-Schule Belvedere hautnah miterleben konnte – zum Beispiel in einer kunterbunten Schulgemeinschaft, wo jeder willkommen war, so wie er ist.
Zum Beispiel in einer Klasse, bestehend aus den verschiedensten Kindern, die aber füreinander da waren und zusammenhielten, als wären sie eins.
Zum Beispiel in einem Klassenleitungsteam, das immer bestrebt war, die Kinder bestmöglich an neue Erfahrungen, Erlebnisse und Fähigkeiten heranzuführen, um ihnen dabei ganz viel Nähe, Wärme und Spaß zu bereiten.
Nichtsdestotrotz lassen sich die Schattenseiten im Leben auch an einer so fröhlichen, weltoffenen Schule nicht einfach ausblenden.
Auch die Herzlichkeit an diesem Ort kann Tod und Krankheit nicht verhindern – und so traf es auch die Schülerin Talia, die ich in den zwei Wochen Sozialpraktikum kennengelernt habe. Sie ist ein junges, fröhliches, Mädchen, elf Jahre alt, doch derzeit kann sie leider nicht am Unterricht teilnehmen. Denn seit 2020 kämpft sie gegen einen diffusen Mittelliniengliom (DMG), einen seltenen und unheilbaren Gehirntumor, der sich erheblich ausgebreitet hat und ohne Behandlung zu Talias Tod in absehbarer Zukunft führen wird.Leider ist ihr Tumor 2025 wieder gewachsen. Nun besteht Talias einzige Hoffnung in dem Medikament ONC201 (auch genannt „Dordavipron“).
Doch diese Behandlung wird nicht von der Krankenkasse übernommen und muss von der Familie privat bezahlt werden (200.000 € benötigt die Familie noch).
Damit die Familie dieses Geld hoffentlich noch zusammenbekommt, wäre bereits ein kleiner Beitrag von großer Bedeutung – denn jeder Euro hilft. Aus diesem Grund ist im Folgenden der Link zum Spendenaufruf zu finden, beziehungsweise für das Caritaskonto der katholischen Kirchengemeinde Hl. Drei Könige in Köln.
https://www.gofundme.com/f/ich-mochte-leben-hoffnung-fur-talia
In Verbindung mit dem, was ich aus dem Sozialpraktikum mitnehmen konnte, bin ich der Überzeugung, dass wir gemeinsam alles versuchen sollten, um Talias Leben zu retten. Jeder Mensch hat nur ein einziges Leben und wir sollten alles dagegen tun, dass Talia noch lange bei ihrer Familie bleiben kann.

