Erzb. Liebfrauenschule Köln

Schulsanitätsdienst



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Herzlich willkommen beim Schulsanitätsdienst

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Q2 in der Mottowoche unterstützt die DKMS

Umschalten in wenigen Augenblicken:

eben noch lautstarke "Pausenfete", wenige Minuten später konzentriertes Zuhören in der Kostümierung dieses Tages, als Frau Stolley, die ehrenamtliche Mitarbeiterin der DKMS (Deutsche Knochenmark-Spenderdatei), über Ziele und Ablauf der Typisierungsaktion berichtet.

Initiiert und organisiert von Leandro Dellana (Stufe EF), durchgeführt vom Schulsanitätsdienst lassen sich dann 74 Schülerinnen und Schüler der Q2 und einige Lehrer typisieren ( die meisten Lehrer sind schon typisiert).

Ziel ist es, den "Pool" möglicher Knochenmarkspender und -spenderinnen zu vergrößern.

An Leukämie erkrankte werden unter Umständen auch mit einer Knochenmarkspende behandelt.

So tragen unsere Abiturienten und Abiturientinnen mit dazu bei, die Überlebenswahrscheinlichkeit Erkrankter zu erhöhen. Vielen Dank!

Ein besonderer Dank an den Schulsanitätsdienst und besonders an Leandro für das Engagement.

Im folgenden einige Bilder von der Aktion.

2015: Bester Kölner Schulsanitätsdienst

Beim diesjährigen Wettbewerb der Kölner Schulsanitätsdienste konnten die Sanis der LFS wieder überzeugen.  In vielen Stationen mussten schwer verbrannte Opfer am Grill eines Schulfestes ebenso versorgt werden wie Lehrer mit Verdacht auf Schlaganfall.

Dargestellt vom Team der realistischen Unfalldarstellung des DRKs mussten die Sanitäter und Sanitäterinnen in kurzer Zeit komplexe Problemstellungen bewerten und angemessen reagieren.  Neben den technischen Abläufen wie bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung unter Einsatz eines automatisierten Defibrillators wurde vor allem die Zusammenarbeit im Team und die Betreuung der Patienten und Patientinnen bewertet.


Nach einigen Verzögerungen bei der Auswertung der Ergebnisse und entsprechend angestiegener Anspannung stand das Team der LFS als Sieger fest. Der Wanderpokal darf nun ein weiteres Jahr im Sanitätsraum der LFS bleiben.  Herzlichen Glückwunsch!

Lernen mit und von Profis: Fortbildung des Schulsanitätsdienstes mit einem DRK-Team

Am Samstag, dem 26.11.2016, waren fünf Mitarbeiter des DRK Köln für drei Stunden bei uns Schulsanitätern zu Gast. Los ging es gegen neun Uhr mit einer allgemeinen Fragerunde. Dabei konzentrierten wir uns zunächst vor allem auf stumpfe Verletzungen und stark blutende Wunden. Wir lernten dabei unter anderem, wie man am besten einen Bruch von einer harmloseren Verletzung unterscheidet bzw. wie wir vorgehen sollen, falls eine stark blutende Wunde vorliegt, die wir nicht mit einem Druckverband behandeln können. Dann ging es bei einer PowerPoint-Präsentation um spontane Kreislaufprobleme. Unterschieden wird hierbei zwischen der Präsynkope (kurze Sauerstoffunterversorgung des Gehirns), wodurch es zu den sog. Prodromi(=Vorzeichen) der Synkope (Präsynkope mit in der Folge Bewusstseinsverlust für etwa zehn Sekunden) und des Kollaps (Blutdruck fällt ab mit kurzfristiger reversibler Ohnmacht) kommt:

· Schwindel,

· Übelkeit,

· Rauschen in den Ohren,

· Schweißausbruch,

· Schwarz werden vor den Augen.

Im Zusammenhang damit haben wir auch die sog. SAMPLER-Regel kennengelernt:

· Symptoms (Klinische Symptome),

· Allergies (Allergien),

· Medication (Medikamenteneinnahme),

· Past Medical History (medizinische Vorgeschichte),

· Last Oral Intake (letzte Mahlzeiten-/Flüssigkeitseinnahme),

· Events Prior to Incident (Vorereignisse),

· Risk Factors (Risikofaktoren),

anhand derer wir entscheiden können, ob ein Rettungswagen gerufen werden soll oder nicht. Im Zweifelsfall sollte dies jedoch immer erfolgen.

Nach der Präsentation haben wir ein Team, bestehend aus Markus Bruder, Felix Hensen und Frederic Bunte, vor die Tür gebeten und uns ein Fallbeispiel ausgedacht, um ihren Wissensstand zu überprüfen. Die Jugendlichen haben den Verletzten mit einer stark blutenden Wunde und einer Synkope adäquat behandelt und das heute neu erworbene Wissen zielgerichtet eingebracht. Zuletzt haben uns die fünf anwesenden Mitarbeiter vom DRK gezeigt, wie sie mit ihrer Ausrüstung einen bewusstlosen Menschen behandeln, der nicht mehr atmet. Dazu haben sie die Herz-Lungen-Massage, einen Defibrillator, Ambubeutel (= Beatmungsbeutel) und einen Endotrachealtubus (=in die Luftröhre eingebrachter Beatmungsschlauch) verwendet, der verhindern soll, dass der Verletzte an seinem Erbrochenen erstickt. Es war ein gelungener Morgen mit viel Spaß beim Lernen und natürlich fachkompetenten Ausbildern, was auch die Fotos beweisen. Unser Dank gilt den Ärzten und Sanitätern des DRK, die mit uns gearbeitet haben: Lara Schulte, Andreas Rolke, Kaweh Azizi, Claus Becker und Christoph Hüser.

Miriam Bruder, Q2

Unterlagen zum Download

Konzept2016-08.pdf

Dies ist das aktuelle Konzept des Schulsanitätsdienstes der LFS

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