Erzb. Liebfrauenschule Köln

Vorstellung des Fachs



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Warum Geschichtsunterricht?

„Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den Verstand erleuchten.“ (Gotthold Ephraim Lessing)

Unsere Gesellschaft funktioniert gut: Es gibt in Deutschland und in weiten Teilen Europas keinen Bürgerkrieg, keine systematische Unterdrückung von gesellschaftlichen Gruppen, keine Revolten von Hungernden oder Flüchtlingen. Die demokratischen Institutionen arbeiten vergleichsweise gut und zuverlässig, die öffentlichen Diskussionen sind lebendig und vielfältig, es gibt ein breites Innovationspotential in unterschiedlichsten politischen und ökonomischen Feldern.

Dies ist der erste Blick.

Der zweite Blick zeigt: Auch in unserem Land, auch in Europa sind demokratische Freiheitsrechte, soziale Errungenschaften und verantwortliches Handeln in politischen, technischen, ökonomischen und sozialen Entscheidungsfeldern gefährdet und müssen immer wieder neu erkämpft, neu definiert und neu bewusst gemacht werden.

Wir Geschichtslehrerinnen und -lehrer an der LFS sehen dafür im schulischen Geschichtsunterricht eine entscheidende Voraussetzung.

„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler“, schreibt Ingeborg Bachmann.

Diesem durchaus nicht aus der Luft gegriffenen Pessimismus möchten wir Geschichts-Lehrerinnen und –lehrer entgegenarbeiten.

„Wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.“ (so zum Beispiel Richard von Weizsäcker)

Kompetent urteilen und handeln, sich kritisch mit der Realität auseinandersetzen, soziale Orientierung ermöglichen – dies sind die ganz gegenwartsbezogenen Lernziele der Beschäftigung mit der Vergangenheit.

Dabei können Schülerinnen und Schüler außerdem lernen, dass nicht jede historische Entscheidung, nicht jedes Gesellschaftssystem, nicht jede Handlungsgrundsatz akzeptabel sein kann. Eigene Maßstäbe werden so hinterfragt und möglicherweise verändert. Und das vielleicht Wichtigste: Die Schülerinnen lernen – im besten Fall – Toleranz gegenüber Fremdem und Andersartigen.

Dass Geschichte ganz nebenbei auch spannend ist, sehen wir ganz ähnlich wie Jean Paul:

 „Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte.“ 

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