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Liebfrauenschule Köln |  Aktuelles > News
Staatlich genehmigtes Gymnasium des Erzbistums Köln



Terminvorschau für die nächsten 7 Tage (alle Termine)

Datum
(von/bis)
Uhrzeit
(von/bis)
Terminbeschreibung
06.09.2010 19:30 Pflegschaftssitzungen der Stufen 12 und 13 und der Klasse 5b
07.09.2010 19:30 Klassenpflegschaftssitzungen der Klassen 7 und 8
07.09.2010 19:30 Informationsveranstaltung Individuelle Förderung für Eltern der Jgst. 7
08.09.2010 09:0013:30Sicherheitstraining KVB mit Pressekonferenz (Klasse 5b)
08.09.2010 19:30 Klassenpflegschaftssitzungen der Klassen 6 und 9
09.09.2010 19:30 Klassen-/Jahrgangsstufenpflegschaftssitzungen der Klassen 5a, c, d, e, und der Stufe 10,11 (E)
10.09.2010   Verbindliche Anmeldung zu den Begabungsförderungskursen und den Förderinseln
12.09.201013.09.2010  Begegnungstage der Doppeljahrgangsstufe 10 und 11(ganztägig)

News

"Es kommt darauf an, wieder zurück auf die Erde zu kommen."
(Von: BERHOL)
07.03.10
lfs-koeln.de, Kulturelles
Astronaut Dr. Reinhold Ewald erzählte aus seinem ungewöhnlichen Berufsleben




Einen hochdekorierten Zeitgenossen hatte die LFS mit Herrn Dr. Ewald zu Besuch: Das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, den russischen Orden der Völkerfreundschaft und eine Tapferkeitsmedaille von Boris Jelzin nennt er sein eigen. Letztere für die Rettung der Raumstation MIR. 1997 war an Bord beim Öffnen einer Sauerstoffflasche eine Stichflamme entstanden, die völlig verrauchte Station hätte nach Vorschrift sofort evakuiert werden müssen, aber Ewald und seine Kollegen bekamen die Reinigung der Luft in den Griff und blieben an Bord der sonst unrettbar verlorenen Raumstation. Spannendes, Lehrreiches und Pointiertes hatte der prominente Gast auch sonst viel zu erzählen:
"So eine Raumkapsel ist innen etwa so groß wie ein Glascontainer. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit zwei Freunden zusammen in einem Glascontainer." "An Bord wird irgendwann immer auch gesungen. Die Russen sangen ihre Lieder, und ich sang "In unserm Veedel". Die Russen verstanden kein Wort, weinten aber mit." "Arbeitssprache im Weltraum ist schlechtes Englisch, wie an so vielen anderen Stellen auch." "Hier können Sie "Kölle Alaaf" von meinen Lippen ablesen beim Besteigen der Rakete, denn wir hoben ja am Rosenmontag ab." "Raumfahrt hat keinen direkt sich auszahlenden ökonomischen Sinn. Sie dient der menschlichen Wissbegier. Aber wenn Sie die streichen, dann gibt es auch keine Ägyptologie oder keine vergleichende Literaturwissenschaft mehr."
Solche überraschenden, mal tiefgründigen, mal pointierten Äußerungen waren es, die den höchst informativen und spannenden Vortrag von Herrn Ewald das gewisse Etwas verliehen. Auch im freien Gespräch, der Fragerunde mit Schülern und dem Publikum, zeigte Ewald, wie gut und gern er von seiner Arbeit im Orbit und am Boden erzählt. Eine seiner Appelle ließ aufhorchen: "Am Gymnasium habe ich gar nicht so sehr Physik gelernt, sondern mehr Sprache und Eloquenz. Ich habe gelernt, meine Argumente vorzutragen und zu verteidigen. Das habe ich immer brauchen können. Nutzen Sie das vielfältige Angebot der Schule, denn hie kann Ihr Geist noch frei in ganz verschiedene Richtungen schweifen. Im Berufsleben wird das anders sein." Und deutlich wurde auch, dass er den Anteil der Frauen im naturwissenschaftlichen Bereich erhöht sehen möchte. "Da hinken wir Europäer in den MINT-Fächern hinter Amerika her." Die Metapher sei erlaubt: Trotz seiner Profession wirkte Herr Ewald nie abgehoben und stets sehr bodenständig. Siehe Überschrift.


Frau Kasprowicz heißt Dr. Ewald an der LFS willkommen.



Schüler hatten Fragen vorbereitet.
Siehe auch:
Kultur- und Wissenschaftsforum lädt ein: Dr. Reinhold Ewald, Astronaut -27.02.10 10:50


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